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Im Heimspiel gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten aus Kottengrün sollten unbedingt 3 Punkte her. Doch zunächst schienen die Lok-Mannen einen gebrauchten Tag erwischt zu haben. Nachdem ein zweifelhaft unterbundener Durchbruch der Gäste in Minute 3 noch nachteilsfrei verlief, zeigte Referee Götze wenig später nach einem Foul von Bergelt berechtigt auf den Punkt. Routinier Wiegand ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und schob staubtrocken ein. Die Gastgeber wirkten zunächst verunsichert. Der Wille war erkennbar, aber Dinge, die sonst leicht vom Fuß gehen, gelangen eher selten. Kretschmar zimmerte eine Freistoßrakete aus 35 Metern auf das Gästegehäuse, doch Rausch parierte bravourös (21.) Die Gäste blieben bei schnell vorgetragenen Kontern brandgefährlich (36./43.). Erneut Steven Kretschmar hätte dann vor der Pause das Ergebnis umstellen können als er zwei Mal völlig frei vor Rausch auftauchte, diesen jedoch einmal anschoss und beim zweiten Mal das Leder zum Entsetzen aller hauchzart am Pfosten vorbeischob (37./44.)

Scheinbar wurmte dies den Lok-Techniker in der Pause dann so sehr, dass er nach Wiederanpfiff auf Besserung sann. So gelangen ihm zwei schöne Treffer zum 2:1. Erst war es der eingewechselte Mitzscherling, der per Kopf klug das Leder in den Raum auf ihn ablegte und Kretschmar mit Flachschuss von halblinks vollendete (55.). Der Siegtreffer resultierte aus einem Dribbling an der Strafraumgrenze, welches er mit einem ansatzlosen, satten Schuss über den verdutzten Torhüter der Kottengrüner erfolgreich abschloss (70.). Jentzsch (79.) mit einem Distanzschuss und Mitzscherling (84.) hätten anschließend für klare Verhältnisse sorgen können. Stattdessen kehrte wie vor 14 Tagen gegen Stollberg das große Zittern in die Arena zurück. Doch diesmal beließ der Fußballgott die 3 Zähler in Marienthal, so dass Blechschmidts Handspiel im Strafraum ebenso ungeahndet blieb (89.) wie die letzte Gelegenheit der unglücklichen Gäste in Minute 95.

Bernd Eichenmüller meinte nach der Partie: „Heute hatten wir einen klassischen Fehlstart, sind dann aber noch rechtzeitig zurück ins Rennen gekommen. Der Tabellenletzte hat uns heute nichts geschenkt.“

Lok spielte mit:

Bergelt, Catterfeld, Bräu, Blechschmidt ,Köppel, Kretschmar, Balg, Jentzsch, Azimi (ab 46. Mitzscherling), F. Matthaeus (ab 46. Schönherr), Othman (ab 31. Holler)

Kottengrün spielte mit:

Rausch (ab 76. Göpfert), Meinelt, Gropp, Fink, Janka, Bitterbier, Eckstein (ab 76. L. Trippner), Warmbier, Roth, Stöhr (ab 39. S. Trippner), Wiegand

Tore: 0:1 Wiegand (8./FE), 1:1 und 2:1 Kretschmar (55. und 69.)

Zuschauer: 30

Schiedsrichter: Götze (Mittweida)

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