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Zwei Silber- und eine Bronzemedaillen sind die Ausbeute von Laurin Drescher vom ESV Lok Zwickau bei den Deutschen Meisterschaften im Bahnradsport in Dudenhofen. Der Schützling von Altmeiser Wolfgang Lötzsch, der an der Eliteschule in Chemnitz jetzt als Mitglied der Jugendnationalmannschaft vor allem von dem Erfolgstrainer Ralph Müller betreut wird, hatte mit großen Erwartungen seine Rennmaschine in den Disziplinen 500 m Zeitfahren, Sprint und Keirin an den Start geschoben. Ein Meistertitel sollte es unbedingt werden, nachdem er bei den bisherigen Rennen die Konkurrenz oft klar beherrscht hatte. Auch wenn dies am Ende nicht ganz aufging, verdient der Ergebnis großen Respekt, stand Laurin Drescher doch bei jeder Disziplin immer auf dem Podest.

Über 500 m Zeitfahren, ohnehin nicht die Schokoladendisziplin des Lok-Fahrers, waren die Trainer mit der Bronzemedaille in 34,32 s hinter Willy Leonhard Weinrich (TSV Breitenworbis - 34,17 s) und Dominic Kruse (Schweriner SV – 34,21 s) sehr zufrieden, zumal die Abstände jeweils denkbar knapp waren. Im klassischen Sprint setzte sich Laurin Drescher dann vielleicht selbst zu sehr unter Druck und hatte schon in den Vor- und Zwischenläufen nicht die übliche Lockerheit. Fast folgerichtig musste er sich dann im Finale diesmal dem Schweriner Dominic Kruse beugen. Dritter wurde Willy Leonhard Weinrich. Die größten Chancen rechnete sich Laurin Drescher schließlich im Keirin aus, wo er in diesem Jahr noch kein Rennen verloren hatte. Nach einem wirklich guten Rennen führte eine kleine Unaufmerksamkeit dann leider dazu, dass er den Sieg Alexander Bahyrycz (Frankfurter SC) überlassen musste. Dritter wurde Willy Leonhard Weinrich. Nun richtet sich das Augenmerk des Oberplanitzers auf die Deutsche Meisterschaft im Omnium am kommenden Wochenende in Köln.

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