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Am 26.06.2016 fand in Rochlitz das Finale der Kegler im Sport-Schumann Cup statt. Zu diesem konnte sich der ESV Lok Zwickau zum ersten mal in deren Geschichte qualifizieren. In einem erlesenen Teilnehmerkreis wollte die Lok zeigen, dass man nicht unverdient zu den Finalisten gehört. Schon nach den Startspielern der sechs Teilnehmer setzten sich die Mannschaften von der SG Neukirchen, aus der Bezirksliga und der KV 1912 Falkenstein aus der Bezirksklasse an die Spitze des Feldes. Unser Startspieler, Jörg Wirth, erzielte 434 Holz und steuerte die Lok auf Platz 4. Andreas Naatz 425 Holz und Mirko Ulrich mit 421 Holz büßten Boden ein und übergaben an Schlussspieler Uwe Ahrend. Dieser zeigte erneut seine Klasse und erspielte den Teambestwert mit 453 Holz. Am Ende reichten die 1733 Holz der Kegler des ESV Lok Zwickau zu Platz 5. Als Sieger mit neuem Bahnrekord von 1874 Holz, setzte sich die Mannschaft der SG Neukirchen vor dem KV 1912 Falkenstein (1755 Holz) durch. SV Mittweidatal 06 Raschau-Markersbach belegte den 3. Platz mit 1753 Holz. Auf Platz 4 kam der SV Schönberg mit 1735 Holz und Platz 6 ging an den TV Ellefeld mit 1718 Holz. Mit etwas mehr Glück und Können wäre für die Lok Kegler sicher mehr drin gewesen, wenn man betrachtet, dass zwischen Platz 2 und 5 nur 22 Holz liegen. Letzten Endes überwog aber die Freude, das erste mal im Finale gestanden zu haben. Jetzt ist erst einmal Sommerpause, bevor Anfang August die Vorbereitung auf die kommende Saison 2016 / 2017 beginnt.

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Am 4. Spieltag der Kreisliga Werdau / Zwickau konnten die Kegler der 2.Mannschaft des ESV Lok Zwickau den ersten Sieg einfahren. Schon nach dem Startspieler standen die Signale auf Sieg, da Tino Bretschneider seinen Gegner vom KV Planitz 1967 sagenhafte 134 Holz abnahm. Bis nach dem vierten Starter konnte die Holzdifferenz auf fast 200 Holz Vorsprung ausgebaut werden. Das sollte für die beiden Schlusspaare reichen, um das Spiel zu gewinnen. Doch man war gewarnt, denn am 3.Spieltag gab man das Spiel nach über 150 Holz Vorsprung gegen Rot-Weiß Werdau II nach aus der Hand. Aber an diesem Spieltag stand die Lok bis zum Schluss unter Damf und gewann das Spiel dem Gesamtergebnis 2478 : 2318 Holz (Spielform 100 Wurf gemischtes Spiel). Den Tagesbestwert an diesem Tag erzielte Jens Bluhm von den Planitzern, doch das trübte in keinster Weise die Freude über die ersten beiden Punkte in der saison 2015/2016. Die Einzelergebnisse der Lok Kegler: Tino Bretschneider 426 Holz, Siegfried Doms 385, Klaus Reul 399, Karlheinz Ulrich 441, Sebastian Spier 393 und Lutz Tonndorf 434.

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Chronik der Abteilung Kegeln des ESV Lokomotive Zwickau e. V.

Als sich am 11. März 1947 circa 30 sportinteressierte Eisenbahner trafen und die Betriebssportgemeinschaft Reichsbahn gründeten, gehörte auch Emil Trautner dazu. Er war Kegler und somit wurde neben Fußball und Turnen das Kegeln als erste Sportgemeinschaft aus der Taufe gehoben. Erst Jahre später, als 1950 die Sportvereinigung Lokomotive entstand, wurde aus der Betriebssportgruppe Reichsbahn die Betriebssportgemeinschaft Lokomotive Zwickau.

Eine eigene Kegelbahn gab es noch nicht, da im 1936 erbauten Gebäude zum Ende des Zweiten Weltkrieges vier Umsiedlerfamilien eine vorübergehende Heimstatt fanden. Erst 1952 sind nach gründlichem Umbau und umfassender Renovierung wieder zwei Bahnen den Keglern zur Verfügung gestellt worden. Auf der 2-Bahnen-Anlage war nun der Trainings- und Spielbetrieb möglich.

Die Geschicke der Sektion, später dann Abteilung Kegeln leiteten bisher folgende Sportfreunde:

Arno Lindner, Rudi Schönherr, Manfred Tauber, Horst Näser, Andreas Naatz, Manfred Bergmann und Klaus Reul.

Verlass war in den vergangenen Jahren auf die Sportfreunde, die mit ihrem Einsatz viele Stunden an Eigenleistungen auf der und um die Kegelbahn herum erbrachten. Nur so war und ist es möglich, dass die Kegelsportstätte zu einem wahren Schmuckkästchen geworden ist. Das bestätigten die vielen Wettkampf- und Freizeitsportler, die in den vergangenen Jahren bei uns antraten.

Von 1958 an beteiligten sich zwei Männermannschaften und eine Frauenmannschaft am Wettspielbetrieb. Höhepunkt dieser Entwicklung war Anfang der sechziger Jahre, als es fünf Männer- und zwei Frauenmannschaften gab. Die Nachwuchsarbeit wurde 1970 intensiviert. Hier zeichnete sich besonders Adolf Lässig aus, der dann im weiteren von den Sportfreunden Näser und Dietrich unterstützt bzw. abgelöst wurde. Nach kurzer Stagnation widmete sich ab 1984 Manfred Tauber wieder der Gewinnung von Nachwuchskeglern. Einige von den damals ausgebildeten Sportlern sind heute noch in unseren Lok-Mannschaften Leistungsträger oder bei anderen höherklassigen Vereinen aktiv.

Von 1963 an spielte die 1. Männermannschaft in der Bezirksklasse, wurde mehrmals Staffelsieger, ohne jedoch den Aufstieg in die nächst höhere Klasse zu schaffen. Diese Ära war im Jahr 1996 zu Ende. Mit guten Leistungen wurde der Sprung in die Bezirksklasse wieder geschafft. Es ging in den Jahren auf und ab, bis sich fest etabliert wurde und im Jahr der Spielsaison 2014/15 mit dem Staffelsieg der Aufstieg in die 1. Bezirksklasse 120 Wurf gelang.

Eine der größten Herausforderungen für die Kegler war der große Umbau 1966. Mit hohem Aufwand wurden Mauern herausgebrochen, Fenster und Türen versetzt und der Eingang neu gestaltet. Es entstanden ein Umkleideraum, Waschmöglichkeiten und ordentliche Toiletten. Täglich waren damals zehn bis fünfzehn Mitglieder dabei, um die Arbeiten auszuführen. Durch den Trägerbetrieb – das RAW Zwickau – wurden die Maßnahmen großzügig unterstützt.

Weitere Großeinsätze waren z.B. das Aufbringen von neuem Asphalt. Von Freitag 17 Uhr bis Sonnabend früh 9 Uhr waren 12 Mitglieder rund um die Uhr dabei, heiße Teereimer zu schleppen, um den neuen Asphalt aufzuziehen. Aber auch bei anderen Arbeiten war auf die Mitglieder Verlass. Dazu gehört, als Anfang der 1990er Jahre die Kegelbahn eine Automatik bekam und nicht mehr von Hand aufgestellt werden musste. Der Asphalt wich dem Kunststoff und immer waren dazu immense Arbeiten notwendig. Tausende Stunden leisteten die Sportfreunde dafür, um „ihre“ Sportstätte als das zu erhalten, was ihren Sinn ausmacht, Begegnungsort für Sport treiben, Geselligkeit und Kraft tanken zu sein. Dafür werden Arbeitseinsätze durchgeführt, Verschönerungen vorgenommen und alles zur umfassenden  Erhaltung getan.

Nach fast 25 Jahren gab die schon damals 1991 beim Einbau nicht mehr "taufrische" Spieth-Automatik Ende 2014 ihren Dienst auf. Um den Wettspielbetrieb aufrecht zu erhalten, musste schnell gehandelt werden. Deshalb wurde Mitte Januar 2015 die alte Automatik, die bestimmt schon über 40 Jahre auf dem Buckel hatte, durch Mitglieder der Abteilung ausgebaut und von der Firma Möckel eine Schmid-Automatik installiert. Somit war das Wettkampfjahr auf unseren Bahnen gerettet und durch Einsatz des Vorstandes des ESV Lokomotive Zwickau e.V. wurde die Kegelsportstätte am Leben erhalten.

Damit ist auch die Grundlage vorhanden, um weiterhin die vielen erfolgreichen Spielserien fortzusetzen, auf die die Kegler unserer Mannschaften verweisen können. Im Bezirk und im Kreis künden die guten Ergebnisse vom Leistungsstand der Sportler unserer Abteilung Kegeln. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es viele Einladungen zu Vergleichskämpfen oder überregionale Wettbewerbe bzw. in Auswahlmannschaften gibt.

In der Spielsaison 2015/16 tritt die 1. Mannschaft in der 1. Bezirksklasse 120 Wurf an. Die 2. Mannschaft in der Kreisliga der Spielunion Werdau/Zwickau, in die auch weibliche Spielerinnen integriert sind, da ihre Anzahl für eine reine Frauenmannschaft nicht ausreicht. 

 

 

 

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Beim Aufstiegsturnier am 30.05.2015 auf den Bahnen des TSV 90 Zwickau hat es für unsere Kegler der II. Mannschaft nicht gereicht. Nur die 2 besten von 11 teilnehmenden Mannschaften konnten den Aufstieg in die 2.Bezirksklasse perfekt machen. Das waren die Kegler von  KSC Reichenbach / Mylau mit 3212 Holz und SV Hartenstein-Zschocken mit  3151. Unsere 2.Mannschaft erzielte 2918 Holz und ist damit um eine Erfahrung reicher. Der Lok-Sechser erzielte folgende Einzelergebnisse. Karlheinz Ulrich 379 Holz, Sebastian Spier 484, Siegfried Doms 455, Andreas Müller 538, Lutz Tonndorf 546 und Klaus Kretzschmar 516. Alle Ergebnisse

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